Ralf Metzenmacher
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Retro-Art

Ralf Metzenmacher malt moderne, schlichte Stillleben mit den Maltechniken Alter Meister. Betrachtet man seine Ölgemälde, so strahlen einem die bunten, intensiven und poppigen Farben entgegen. Seine Malerei erinnert auf den ersten Blick an Pop-Art. Und in der Tat bezeichnet der Künstler sein Schaffen u. a. als "Weiterentwicklung" der Pop-Art. Diese Kunstrichtung, die Mitte der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts unabhängig voneinander in England und den USA entstand, kombinierte v. a. Kunst und Grafik; die noch junge Retro-Art hingegen verbindet Kunst und Produktdesign miteinander. Im Gegensatz zur einfachen, flächigen und zweidimensionalen Darstellung der Pop-Art weisen Metzenmachers Retro-Art Bilder eine dreidimensionale, räumliche Darstellung auf. Pop-Art Künstler griffen Themen aus dem Comic und der Werbung auf. Der Pinselartist® Ralf Metzenmacher findet seine Themen aus der Jugendkultur und aus dem Design- und Lifestylebereich, aber auch aus der Gesellschaft und der Politik.

Ralf Metzenmacher versteht seine Retro-Art Malerei als Revitalisierung der Stilllebenmalerei des 17. Jahrhunderts. Da die Bedeutungen der Zusammenhänge und die dargestellten Attribute auf den alten Bildern für die Betrachter heute nur schwer bzw. überhaupt nicht mehr zu entschlüsseln sind, hat er sich zum Ziel gesetzt, einfache, leicht verständliche Symbole zu (er)finden. Beispiele hierfür sind: "Das Röschen am Döschen", "Piercing", "Die Melonen der Prinzessin", "Die Krone". Seine Retro-Art Malerei bedient sich bekannter Formen und verfremdet oder entwickelt daraus etwas Neues, das aber immer noch an die Urform der Symbole (z. B. Muscheln, Schnecken) erinnert. Metzenmacher bildet stets bestehende Formen anders ab und versieht sie mit neuen, ausgetauschten Attributen, um neue Zusammenhänge zu verdeutlichen. Diese Herangehensweise in der Malerei ist vergleichbar mit der Vorgehensweise im Produktdesign, wo auch ein bestehendes Modell herangezogen wird, um von dort aus auf die nächste Generation überzuleiten oder zu "evolutionieren".




Metzenmacher hat bei der Analyse von verschiedenen Stillleben die Komplexität des Aufbaus der Bilder erkannt und diese dafür mitverantwortlich gemacht, dass heute lebende Menschen den Inhalt nicht mehr verstehen. Er folgerte daraus, dass eine moderne, zeitgerechte Revitalisierung von Stillleben dann sinnvoll ist, wenn die Bilder klar, eindeutig und einfach aufgebaut sind. Daher entschloss er sich, die Monumentalität der flämischen und niederländischen Stillleben aufzulösen und in seiner eigenen Malerei in einem Bild lediglich einzelne Objekte abzubilden. Nur wenn die Aussage des Bildes mehr als ein Objekt benötigt, soll auf diese selbst auferlegte Regel verzichtet werden. Aus diesem Grund sind Bilderzyklen entstanden, die verschiedene Unterthemen darstellen und somit die Komplexität auflösen. Das führt allerdings dazu, dass zu jedem Bild bloß ein Unterthema passt. Mehrere Bilder sind erforderlich, um den übergeordneten Begriff wie "Männlichkeit" darzustellen. Der Zyklus "Der Herr der Krone" gliedert sich in die Unterthemen: "Brüderlichkeit", "Der Mann als Jäger", "Sexualität", "Der Mann als Angeber", "Das Kind im Mann".

Ralf Metzenmacher zeigt mit seinen gemalten Geschichten seinen persönlichen Blick auf die Welt in einer sehr modernen Form. Er kritisiert Verhalten und Selbstverständnis der Menschen. Mit "Der Gehörnte", "Viel Rauch um Sex" oder auch "Reptile Benz" schafft Metzenmacher malerisch provokative Aussagen und verdeutlicht damit seinen Standpunkt.

Die Farbigkeit seiner Originale orientiert sich ausschließlich an dem vorgegebenen Thema und unterstützt grundsätzlich die Aussage der Bilder. In dem Zyklus "Die Krone der Schöpfung" wird die Frau symbolisch als Edelstein dargestellt. Die Farbigkeit entspricht auch denen der Edelsteine, nämlich Rubinrot, Lapislazuliblau, Smaragdgrün und Goldgelb.
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